Warum du deinen Hund nicht nach 17 Uhr füttern solltest – Wann Hund füttern und letzte Mahlzeit geben?

Warum Hund nicht nach 17 Uhr füttern

Die Frage nach den richtigen Fütterungszeiten für Hunde beschäftigt viele Hundehalter. Eine sehr häufige Frage ist:

Warum Hunde nicht nach 17 Uhr füttern?

Hunde sollten nicht nach 17 Uhr gefüttert werden, da sonst ihr Schlafzyklus gestört wird. Eine zu späte Fütterung bringt zudem den Verdauungsprozess durcheinander und begünstigt eine unausgewogene Darmflora.

Es gibt viele Überlegungen, die wir anstellen, um uns um unsere Vierbeiner zu kümmern, aber eine der schwierigsten Routinen, die du mit deinem Hund festigen kannst, ist die Einführung einer guten Fütterungsroutine. Es hat sich herausgestellt, dass das Füttern deines Hundes zur falschen Zeit zu gesundheitlichen Komplikationen führen kann.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie späte Fütterung gesundheitliche Probleme bei deinem Hund verursachen kann, und ein Abendessen am Nachmittag kann deinem Hund in vielerlei Hinsicht helfen.

Im weiteren Verlauf dieses Artikels erfährst du, warum du deinen Vierbeiner nicht zu spät füttern solltest und wie du ihn an einen früheren Fütterungszeitplan gewöhnen kannst.

Warum kein Futter für den Hund nach 17 Uhr

Warum du deinen Hund nicht nach 17.00 Uhr füttern solltest

Späte Fütterung führt zu unerwarteter Gewichtszunahme

Ob du es glaubst oder nicht, zu spätes Fressen kann dazu führen, dass der Hund schnell ein paar Pfunde zulegt. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine späte Fütterung das zirkadiane Timing des Hundes stören kann, was zu einer unerwarteten Gewichtszunahme führt.

Die Forschung kommt zu dem Schluss, dass der Körper eines Hundes nachts die Nahrung nicht so effizient verarbeitet, da der Körper eigentlich schlafen und nicht verdauen sollte. Das zusätzliche Gewicht erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, Arthritis und Diabetes, die durch Übergewicht verursacht werden.

Außerdem leiden übergewichtige Hunde eher an Hautreizungen und haben eine kürzere Lebenserwartung als andere, gesündere Hunde.

Ein paar späte Mahlzeiten haben zwar nicht die gleichen drastischen Auswirkungen wie eine Überfütterung, können aber bei Hunden, die ohnehin schon gefährdet sind, zu Fettleibigkeit beitragen.

Späte Fütterung gibt deinem Hund Energie zur falschen Zeit

Nachdem ein Hund gefressen hat, werden die Proteine in der Mahlzeit in Energie umgewandelt, die der Hund zum Spielen, Laufen und Herumrennen nutzt. Wenn du deinem Hund vor dem Schlafengehen keine Gelegenheit dazu gibst, hat das katastrophale Folgen für dich und die Schlafgewohnheiten deines Hundes.

Hunde brauchen ein Zeitfenster von etwa zwei Stunden nach einer vollen Mahlzeit, um ihr Futter richtig zu verdauen. Wenn du früher spielst oder aktiv bist, kann das zu Verdauungsstörungen und Magenverstimmungen führen. Der natürliche Rhythmus deines Hundes ist also, dass er sich irgendwann nach diesem Zeitfenster bewegt oder spielt.

Wenn du deinen Hund also zu spät fütterst, hat er überschüssige Energie, während du versuchst zu schlafen, weil er das aufgenommene Futter verbrennen will. Zu viel Energie kann zu frustrierenden Verhaltensweisen wie Bellen, Heulen und Kratzen führen.

Das kann frustrierend sein, egal ob du deinen Hund nachts in eine Box sperrst oder ihn bei dir schlafen lässt. In beiden Fällen wirst du wahrscheinlich unsanft von deinem Hund geweckt, ohne dass du dich erholen kannst.

Übrigens: Wenn dein Hund es sich angewöhnt hat, spät in der Nacht gefüttert zu werden, wirst du auf lange Sicht noch mehr darunter leiden.

Nicht nur, dass die Mitternachtsmahlzeit um 3 Uhr morgens nach Hause kommt und deinem Hund sagt, dass es Zeit ist, wie ein Verrückter herumzulaufen, dein Hund wird auch anfangen, späte Mahlzeiten zu erwarten, was die Umstellung auf einen normalen und biologisch angemessenen Fütterungszeitplan sehr viel schwieriger macht.

Späte Hundefütterung bedeutet nächtliche Verdauung und Gassi gehen

Wenn du schon einmal früh morgens von deinem Hund geweckt wurdest, weil er ständig an der Hintertür auf und ab lief, dann weißt du, wie frustrierend dieses Verhalten sein kann. Wie sich herausstellt, könnten deine Fütterungsgewohnheiten die Ursache für das Problem sein.

Das Futter des Hundes bahnt sich seinen Weg durch den Magen-Darm-Trakt und veranlasst ihn, zu unpassenden Zeiten zu arbeiten. Wenn du eine Hundeklappe hast, brauchst du dir natürlich keine Sorgen zu machen, aber mit einer Sauerei auf dem Boden aufzuwachen, ist der Albtraum eines jeden Tierhalters

Deshalb solltest du deinen Hund zweimal am Tag füttern. Ein früherer Fütterungszeitplan ist da übrigens wesentlich besser.

Ein früherer Fütterungszeitplan hilft deinem Hund nicht nur, das Risiko von Fettleibigkeit und nächtlichen Energieschüben zu vermeiden, sondern er hilft auch, eine feste Routine zu etablieren, die für das Verdauungssystem deines Hundes funktioniert.

Zwei- oder dreimal am Tag ist völlig in Ordnung, solange du die Mahlzeiten deines Hundes richtig portionierst. Wenn sich dein Hund an späte Nachtmahlzeiten gewöhnt hat, kann es nicht schaden, ihm vor dem Schlafengehen einen kleinen Snack anzubieten, damit er sich an einen gesünderen Zeitplan gewöhnen kann.

Im besten Fall solltest du deinen Hund frühestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen füttern. So hat dein Hund Zeit, das Futter zu verdauen, Ausscheidungen auszuscheiden und überschüssige Energie zu verbrennen, damit er bereit ist, ins Bett zu gehen, wenn es unweigerlich soweit ist.

Die Fütterung deines Hundes zu regulieren ist generell wichtig, denn manche Hunde sind vernünftig genug, um ihr Fressen zu regulieren, während andere sich krank essen. Wenn du deinen Hund nicht später als 17 Uhr fütterst, kannst du sicher sein, dass er in der Nacht keine schädlichen Auswirkungen hat.

Hund wird zweimal täglich gefüttert
Bestenfalls fütterst du deinen Hund zweimal täglich vor 17 Uhr

Die perfekte Mahlzeit: Den Hund zweimal am Tag füttern

Als guter Hundebesitzer solltest du feste Fütterungszeiten einführen, an denen dein Hund Futter bekommt. Das ist in der Regel auch unabhängig von Hunderassen oder der Größe des Hundes. Die Innere Uhr deines Hundes wird sich sehr schnell daran gewöhnen.

Dabei haben sich Hundeprofis und Tierärzte darauf geeinigt, dass mehr Mahlzeiten besser sind als nur eine einzige Mahlzeit pro Tag. Idealerweise fütterst du deinen Hund also zweimal täglich zu festen Uhrzeiten, die du an deinen individuellen Tagesablauf anpassen kannst.

Fütterst du deinem Hund zwei kleinere Portionen, statt einer großen, verminderst du das Risiko einer Magendrehung drastisch. Der Verdauungstrakt kann sich über die Verdauungspause in den Nachstunden regenerieren. Damit verhinderst du alle Faktoren, die eine Magendrehung begünstigen und sorgst so für eine gesunde Nahrungsaufnahme.

Übrigens:

Die meisten Hunde schlingen ihr Hundefutter gerne mal runter, statt es zu fressen. Mit zwei Portionen pro Tag, hilfst du auch hier einer Magendrehung vorzubeugen, die Darmflora zu entlasten und ein Erbrechen zu verhindern.

12 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten und dein Hund verdaut besser

Wie beim Menschen auch, sollte auch beim Hund das Futter möglichst langsam verdaut werden. Gerade Trockenfutter braucht eine ganze Weile, bis es den Verdauungstrakt komplett passiert hat.

Möchtest du deinen Hund abends füttern, liegst du mit der 17 Uhr Fütterung genau richtig. Rechne 12 Stunden oben drauf und du kommst bei der morgendlich anstehenden Fütterung bei ca. 6 Uhr bis 7 Uhr raus. Also zu genau der Uhrzeit, zu der die meisten Menschen aufstehen.

Zusammengefasst: Wenn du deinen Hund abends das letzte Mal füttern willst

Es kann schwierig sein, die Fressgewohnheiten deines Hundes in den Griff zu bekommen, vor allem, wenn er daran gewöhnt ist, spätabends zu fressen. Vielleicht hast du vergessen, ihn am Nachmittag zu füttern und die Abendmahlzeiten zur Norm gemacht.

Was auch immer der Grund ist, du solltest versuchen, deinen Hund nicht später als zwischen 17 und 18 Uhr zu füttern, damit seine Verdauung das Futter, das du ihm gibst, besser verarbeiten kann. Aufgrund des zirkadianen Rhythmus von Hunden sind sie nachts anfälliger für Verdauungsstörungen und Magenverstimmungen.

Spätes Fressen in der Nacht kann auch das Risiko einer Gewichtszunahme erhöhen und damit eine ganze Reihe von gesundheitlichen Komplikationen mit sich bringen. Snacks sind eine gute Möglichkeit, deinem Hund eine nächtliche Leckerei zu geben, ohne dass es zu Verdauungsproblemen kommen kann.

Wenn du deinem Hund einen regelmäßigen und frühen Zeitplan gibst, wird er besser schlafen und gesund bleiben.

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Für dich geschrieben von

Heiko Schneider

Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Seit über 10 Jahren erlebe ich mit meinem Labradorrüden Tano kleine und große Abenteuer. Im Hundekumpel Blog teile ich meine Erfahrungen mit meinen liebsten vierbeinigen Freunden.

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