Die beliebtesten Japanischen Hunderassen

Japanische Hunderasse

Dies sind die bekanntesten japanischen Hunderassen:

#1 Shiba Inu

#2 Shikoku

#3 Tosa Inu

#4 Akita Inu

#5 Japanischer Chin

#6 Kai Ken

#7 Hokkaido Inu

#8 Ryukyu Inu

#9 Japanischer Terrier

#10 Japanischer Spitz

#11 Kishu

Die Hunderassen auf unserer Liste stammen ursprünglich aus Japan[1] und sind heute pelzige Begleiter von Hundeliebhabern auf der ganzen Welt. Einige sind beliebter als andere, wie der Shiba Inu und der Akita, während andere seltener sind und nur von wenigen Menschen gehalten werden, wie der Ryokyu Inu.

In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die beliebtesten japanischen Hunderassen wissen möchtest. Also gehen wir doch gleich mal ins Detail:

1. Shiba Inu

Japanischer Shiba Inu

Der kleine, muskulöse Shiba Inu wurde im alten Japan vor mehr als 3.000 Jahren als Jagdhund gezüchtet. Tatsächlich bedeutet “Shiba Inu” übersetzt “Buschland”, wo dieser Hund in seiner Heimat ursprünglich Vögel und anderes Kleinwild jagte.[2]

Heute ist dieser Hund ein beliebter Begleithund. Er ist anpassungsfähig und fühlt sich sowohl in kleineren Wohnungen als auch in großen Räumen auf dem Lande wohl.

Die Veranlagung des Shiba Inu wird manchmal als katzenähnlich beschrieben, da er ruhig und distanziert ist. Sie bellen zwar nicht oft, aber sie geben manchmal den so genannten “Shiba-Schrei” von sich, wenn sie auf eine Weise behandelt werden, die ihnen nicht gefällt, z. B. wenn sie gebadet oder ihre Nägel geschnitten werden.

Der Shiba Inu ist außerhalb Japans relativ leicht zu finden, aber aufgrund seiner Beliebtheit und seines Charakters ist er teuer: Ein Welpe kostet zwischen 1.200 und 1.800 Euro.

2. Shikoku

Der Shikoku ist eine beliebte japanische Hunderasse

Der athletische, intelligente Shikoku ist eine der wenigen Hunderassen, die Wölfen sehr ähnlich sind. Ursprünglich wurde der Shikoku als Jagdhund gezüchtet und von japanischen Jägern als Fährtenleser für Wild – insbesondere Wildschweine – sehr geschätzt.

Der Shikoku ist ein mittelgroßer Hund mit einem dreieckigen Gesicht und dickem Fell, das ihm ein wolfsähnliches Aussehen verleiht. Sein Fell ist in der Regel in einer von drei Farben gefärbt: rot-sesam, schwarz-sesam und weiß.

Der Shikoku fühlt sich im Freien wohl. Wenn du also mit dem Gedanken spielst, diese Rasse in deine Familie aufzunehmen, solltest du überlegen, ob du genug Platz hast, um die wilden Instinkte deines Shikoku zu befriedigen. Trotz ihrer anfänglichen Unnahbarkeit und Unabhängigkeit sind sie eine liebevolle Rasse.

Der Shikoku ist eine seltene Rasse, die außerhalb Japans nur schwer zu finden ist. Wenn du also außerhalb seines Heimatlandes lebst und das Glück hast, einen Shikoku zu kaufen, musst du viel Geld ausgeben.

3. Tosa Inu

Tosa Inu

Der langbeinige, muskulöse Tosa Inu ist die größte japanische Hunderasse und kann bis zu 200 Pfund wiegen. Mit seinem kurzen Fell und den Schlappohren ähnelt er einer Dogge und stammt aus der Region Tosa in Japan.[8]

Die Tosa wurden in der Vergangenheit für Hundekämpfe gezüchtet. Aus diesem Grund und wegen ihrer Größe wurde diese Rasse in vielen Ländern verboten, unter anderem in Australien, Kanada, Dänemark und dem Vereinigten Königreich.

Wenn du erwägst, einen Tosa in deine Familie aufzunehmen, solltest du darauf achten, ihn richtig zu erziehen. Andernfalls ist es wahrscheinlich, dass der Tosa Fremden und anderen Hunden gegenüber Aggressionen zeigt und seinem starken Instinkt folgt, zu dominieren.

Der Tosa ist in der Anschaffung nicht so teuer wie andere Hunde auf unserer Liste, denn du kannst einen Tosa-Welpen bei einem seriösen Züchter für 300 bis 500 US-Dollar bekommen.

4. Akita Inu

Akita Inu

Der kräftige, muskulöse Akita ähnelt vom Aussehen her dem Shiba Inu und dem Shikoku. Er ist eine große Rasse mit dickem Fell und einem muskulösen Körper und wird für seine Treue geschätzt.

Der Akita kam erstmals kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in die Vereinigten Staaten, als er per Flugzeug in das Land geschmuggelt wurde – zu einer Zeit, als er fast ausgestorben war.

Der Akita ist für seine Treue und Anhänglichkeit bekannt, kann aber gegenüber Fremden und anderen Hunden launisch sein. Wie bei jedem anderen Hund auch, ist die richtige Erziehung der Schlüssel zur Vermeidung von Aggressionen.

Es gibt einige Unterschiede zwischen dem japanischen Akita und dem amerikanischen Akita, wobei letzterer in den USA und in Deutschland häufiger vorkommt.

5. Japan Chin

Japanischer Chin Hund

Ähnlich wie der Shih-Tzu und der Mops ist der Japan Chin eine kleine, zierliche Rasse mit langem, seidigem Fell und gefiedertem Schwanz.[9]

Sie wurden ursprünglich als Statussymbol für die japanische Elite gezüchtet und wiegen selten mehr als 10 Pfund.

Der Japanische Chin hat ein katzenähnliches Wesen und fühlt sich in Innenräumen wohl, was ihn zu einem idealen Begleiter für Menschen macht, die in Wohnungen und anderen Orten mit wenig Platz leben.

6. Kai Ken

Kai Ken

Der Kai Ken ist der geborene Wachhund, der seinen Besitzern gegenüber sehr loyal ist. Sein einzigartiges schwarzes Fell mit überlagerten goldenen Streifen hat ihm den Spitznamen Tora eingebracht, was auf Japanisch “Tiger” bedeutet.

Er ist eine schnelle und starke Rasse mit flinken, wendigen Schritten, die von seinen historischen Wurzeln als Jagdhund für eine Vielzahl von Wildtieren zeugen. Der Kai Ken ist selbst für das tückischste Berggelände geeignet.

Kai Ken Welpen sind weniger teuer als die anderen Hunde auf unserer Liste und kosten zwischen 300 Euro und 600 Euro.

7. Hokkaidu Inu

Der vielseitige Hokkaidu ist eine der ältesten japanischen Hunderassen, die schon im alten Japan zum Schlittenfahren, Jagen und Bewachen eingesetzt wurde.[1]

Sie sind sehr wachsam und haben einen der am besten entwickelten Geruchssinne unter den Hunden, der Berichten zufolge in der Lage ist, den Weg nach Hause über Hunderte von Kilometern und durch unterschiedliches Gelände zu finden.

Trotz seiner dominanten Ader und seines starken Willens ist der Hokkaidu leicht zu erziehen und liebevoll mit seiner Familie. Diese Rasse ist sehr anhänglich, kann gut mit Kindern umgehen und ist immer zum Spielen aufgelegt.

8. Ryukyu Inu

Der Ryukyu Inu, ein Schatz der südjapanischen Insel Okinawa, ist die seltenste Rasse auf unserer Liste. Dieser Hund hat den ungewöhnlichen Vorteil, dass er eine so genannte Afterkralle hat, mit der er auf Bäume klettern kann – in den subtropischen Wäldern Okinawas ein echter Vorteil.[2]

Das Fell des Ryukyu ist ähnlich gefärbt und dick wie das des Kai Ken, mit schwarz-goldenen Sprenkeln, aber auch in anderen Farben wie Rot und Braun.

Sie sind ruhige und selbstbewusste Hunde, die ihren Familien unendlich treu ergeben sind. Ihr sanftmütiges Wesen hat sie auch zu einem idealen Therapiehund gemacht.

9. Japanischer Terrier

Japanischer Terrier

Dieser muskulöse Hund mit seinem geschmeidigen Fell gehört zu den kleineren Hunden auf unserer Liste. Ihr Kopf ist in der Regel schwarz oder dunkelbraun, der Körper ist überwiegend weiß oder lohfarben.

Der Japanische Terrier ist ein großartiger Familienhund, da er anhänglich und beschützend ist und nicht beißt, was ihn zu einem idealen Hund für Familien mit kleinen Kindern macht.[3]

10. Japanischer Spitz

Japanischer Spitz

Diese kleine, verspielte Rasse ist bekannt für ihr flauschiges weißes Fell und ihr energiegeladenes Wesen. Der Japanische Spitz ist für kalte Klimazonen geeignet.

Diese Rasse hat nur ein weißes Fell, eine lange, fuchsartige Schnauze und spitze Ohren.

Der Japanische Spitz liebt Aufmerksamkeit und ist ein wunderbarer Begleithund, der gut mit kleinen Kindern auskommt. Außerdem ist dieser Hund seiner Familie gegenüber sehr loyal.[4]

11. Kishu

Kishu oder auch Kisyu Hunderasse

Der Kishu stammt aus den nördlichen Bergen Japans und ist ein verspielter, anhänglicher Hund, der gut mit Kindern auskommt.

Früher gab es den Kishu sowohl mit einfarbigem als auch mit geflecktem Fell, aber nur einfarbige Hunde gelten als reinrassig, so dass die Kishu mit geflecktem Fell in den 1940er Jahren in Vergessenheit gerieten. Einfarbige Kishu gibt es in schwarz, rot, weiß und sesamfarben, wobei weiß die häufigste Fellfarbe ist.[5]

Foto des Autors

Für dich geschrieben von

Heiko Schneider

Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Seit über 10 Jahren erlebe ich mit meinem Labradorrüden Tano kleine und große Abenteuer. Im Hundekumpel Blog teile ich meine Erfahrungen mit meinen liebsten vierbeinigen Freunden.