Welches Hundebett für Dackel? Meine persönlichen Erfahrungen und Tipps.

Welches Hundebett für Dackel

Ich liebe Dackel! Auch wenn ich sonst eher dafür bekannt bin, mit größeren Hunden unterwegs zu sein, haben wir es die kleinen Dachshunde komplett angetan. Nicht nur mir, sondern auch meiner Ma, die jetzt einen kleinen Dackel zu sich nach Hause geholt hat. Grund genug, sich damit zu beschäftigen, welches Hundebett für Dackel am besten geeignet ist.

Wenn du es ganz eilig hast, gibt’s hier erstmal die schnelle Antwort für dich. Ich würde mich aber freuen, wenn du im Artikel ein wenig weiter nach unten scrollst.

Bei unserer Recherche sind meine Mutter da nämlich über einige wichtige Dinge gestolpert, die wir ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm hatten. Vielleicht helfen sie dir, ganz sicher aber deinem Dackel odder Deckel weiter.

Welches Hundebett eignet sich am besten für einen Dackel?

Das optimale Hundebett für Dackel ist höher und wulstiger gebaut, als normale Betten. Eine zusätzliche Decke und die Möglichkeit, im Bett „zu graben“ geben dem Dackel Sicherheit und Wärme.

Das ist also die kürzeste und präziseste Antwort, die ich dir geben kann. Und das würde auch reichen, wenn dein Dackel nicht noch mehr Bedürfnisse hätte, von denen er gerne wüsste, dass du sie kennst. ?

So gehst du auf die natürlichen Bedürfnisse deines Dackels ein

Ich kann ja seht gut verstehen, dass du als Mensch ein Hundebett unter anderen Aspekten auswählst, als dein Dackel es wahrscheinlich machen würde.

Du eher so:
Wie gut passt das neue Bett zu meiner Einrichtung und sieht es in meinen Augen gut aus?

Dein Dackel eher so:
Ist das warm genug, bietet es mir Sicherheit und kann ich darin buddeln?

Ich bringe euch beide jetzt einfach mal zusammen und erkläre dir als Mensch, welches Hundebett dein Dackel wahrscheinlich am besten finden würde.

Das Hundebett soll deinem Dackel Sicherheit geben

Ein Dackel ist ja an und für sich ein sehr selbstbewusster Hund. Kam mir jedenfalls immer so vor.

Es gibt aber auch eine Kehrseite. Und zwar der Drang, sich zuhause an einen möglichst sicheren Ort bewegen zu müssen, an dem dein Dackel mal nicht „der große Macker ist“. ?

Ganz genau. Auch ein noch so selbstbewusster Dackel hat ein extrem großes Sicherheitsbedürfnis. Diese Hunderasse sogar noch ein wenig mehr, als die meisten anderen Rassen.

Und deshalb ist es auch so wichtig, dass das Hundebett für deinen Dackel so aufgebaut ist, dass es ihm ein größtmögliches Maß an Sicherheit vermittelt. Einmal über den Standort des Bettes, dass möglichst nich zentral in deiner Wohnung stehen sollte.

Aber auch auch über die Beschaffenheit, bzw. den Aufbau des Bettes.

Zwei Tipps habe ich da für dich auf Lager:

1. Das Hundebett sollte möglichst hohe Ränder haben

Es gibt ziemlich viele Betten auf dem Markt, die platt wie ne Flunder sind. Hatte ich früher auch für unseren Labbi Tano. Richtig gut geeignet sind aber genau die Betten, die außen herum noch einen Rand (von mir auch liebevoll „Wurst“ genannt ?) haben.

Diese Betten haben den Vorteil, dass dein Dackel einerseits seinen Kopf darauf ablegen kann, andererseits aber auch eine Art kleine Mauer um sich herum hat.

2. Am optimalsten sind Hundebetten, die eine Höhle bieten

Dass Dackel gerne graben, wenn sie auf der Jagd sind, weiß jeder. Kannst du jeden Tag beobachten, wenn du deinem Dackel den notwendigen Auslauf gönnst.

Das Dackel aber auch gerne graben, um sich ein Loch oder eine Höhle zu buddeln, in der sie sicher schlafen können, wissen die wenigsten Menschen.

Wenn du dich fragst, welches Hundebett für deinen Dackel am besten geeignet ist, liegst du mit einem muckeligen „Höhlenbett“ genau richtig.

Dein Hund braucht Wärme und einen Platz, an dem er sich geborgen fühlen kann

Gilt natürlich für so ziemlich jeden Hund. Wenn es um das richtige Hundebett für deinen Dackel geht, aber ganz besonders.

Gerade kleine und (das klingt jetzt komisch) langgezogene Hunde sind besonders darauf angewiesen, dass sie möglichst warm liegen.

Das kannst du so machen wie ich. Mit dem Hundebett in der direkten Nähe der Heizung.

Geht aber auch über ein möglichst gut gepolstertes Hundebett.

Je besser und höher das Hundebett gepolstert ist, desto eher kann es die Kälte absorbieren, den dein Fußboden ausstrahlt. Wenn du deinem Dackel jetzt noch eine kuschelige Decke mit ins Bett legst, machst du die Sache perfekt.

Tipp für Menschen, die ihren Dackel lieben:
Dackel lieben Hundedecken in ihrem Bett. Die Decke bietet ihnen eine gute Möglichkeit, in ihrem Bett „zu graben“ und sich so ein wenig verstecken und geborgener fühlen zu können.

Auf die Sicherheit achten

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss von einem sehr erfahrenen Hundehalter:

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es total verlockend ist, deinen Hund (nicht nur Dackel) mit auf die Couch oder das Sofa zu nehmen.

Ich weiß auch, dass das wunderbar kuschelig ist und gerade kleine Hunde schon fast wie eine wunderbare Wärmflasche wirken, wenn sie direkt neben dir liegen.

Das Liegen auf der Couch hat aber auch ein paar ganz entscheidende Nachteile, die ich dir echt ganz besonders ans Herz legen möchte:

1. Verletzungsgefahr

So schön das Kuscheln auf der Couch oder im Bett auch sein mag, so gefährlich ist das Runterspringen. Ganz besonders für kleine Hunde wie Dackel.

Schau dir mal den Höhenunterschied zwischen deinem Fussboden und der Couch an. Noch schlimmer bei Betten.

In der Regel liegen da zwischen 30cm und 60cm Höhenunterschied, die dein Hund überwinden muss, wenn er nach dem Kuscheln runterspringt. Für kleine, relativ lang gezogene Hunde wie einen Dackel ist das ne ganze Menge.

Und gleichzeitig auch eine ganze Menge Verletzungspotenzial.

Kommt dein Dackel beim Runterspringen vom Bett oder der Couch nur ein wenig falsch auf, kann das schnell Auswirkungen auf die Wirbelsäule oder die Pfoten haben.

Mit dazu kommen noch die Langzeitfolgen, wenn dein Dackel diesen Jump regelmäßig macht. Kannst du dir ja wahrscheinlich selbst denken, dass sehr regelmäßige Sprünge von einer gewissen Höhe auf den Boden langfristig nicht besonders optimal für die Gelenke sind.

Deshalb würde ich dir immer empfehlen, das Hundebett für deinen Dackel als den „Place to be“ anzusehen. Den Ort, an dem dein Hund sich mit Abstand am häufigsten aufhält, wenn er zuhause schläft.

Das Sofa oder das Bett sind dann die Schmankerl. Die Ausnahmesituationen, wenn man es sich mal so richtig, richtig gemütlich machen will.

2. Alles Erziehungssache

Der zweite Grund, der eher für ein Hundebett für deinen Dackel spricht, als für die Couch, ist eher Erziehungssache.

Beate und Gerd, zwei Bekannte von uns, fanden es immer wesentlich schöner, wenn ihr Hund „Pascha“ (der Name ist Programm ?) mit ihnen auf der Couch liegt.

Ist ja so schön gemütlich.

Das Problem war nur, dass Pascha mit der zeit so reagiert hat, wie alle Hunde: Er fand es irgendwie noch gemütlicher, wenn Beate und Gerd nicht auch noch auf seiner Couch liegen.

Dazu muss man wissen, dass die Liegeposition innerhalb des Hunderudels etwas über die Hierarchie im Rudel aussagt. Der Rudelchef liegt häufig ein wenig höher, als die anderen Mitglieder des Hunderudels.

Mit diesem Wissen liegt dein Dackel optimal auf seinem Hundebett und du auf deiner Couch.

In Ausnahmefällen und nur wenn du ihn direkt einlädst, gibt’s dann auch mal nen kuscheligen Abend zusammen auf dem Sofa.

Unter’m Strich

Ich hoffe, dass ich dir mit meinen Erfahrungen und Empfehlungen ein wenig weiterhelfen konnte. Und noch mehr hoffe ich, dass dein Dackel jetzt das Hundebett von dir gekauft bekommt, dass er lieben wird:

  • Ein warmes und gemütliches Bett in der richtigen Größe.
  • Mit einer kuscheligen Decke drin zum buddeln und verstecken.
  • Und einem schönen, hohen Rand mit dem richtigen Höhlenflair.

Wenn du noch Fragen dazu hast, schreib mir gerne unten in den Kommentaren und ich helfe dir gerne weiter.

Wenn du noch mehr über Dackel und Teckel erfahren möchtest, empfehle ich dir die Website des Deutschen Dackel und Teckelclubs 1888 e. V. , der sich ausgiebig mit diesen liebenswerten Hunden auseinandersetzt.

Foto des Autors

Für dich geschrieben von

Heiko Schneider

Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Seit über 10 Jahren erlebe ich mit meinem Labradorrüden Tano kleine und große Abenteuer. Im Hundekumpel Blog teile ich meine Erfahrungen mit meinen liebsten vierbeinigen Freunden.

Schreibe einen Kommentar