Bichon Frisé – Charakter, Haltung & Bilder

Treu, Aktiv, Verspielt, Intelligent, Freundlich

Geeignet für: Anfänger, Familien

Begleithund

Bichon Frisé:
Durchschnittliche Größe und Lebenserwartung der Rasse.

Größe

Männlich: 23–30 cm, Weiblich: 23–28 cm

Gewicht

Männlich: 6–7 kg, Weiblich: 4–5 kg

Alter

12 bis 15 Jahre
Herkunft:Frankreich
Größenklasse:Kleine Hunde
Fellart:Lockig, Flauschig
Fellfärbungen:Weiß, White & Apricot, White & Cream, Weiß-gelbbraun
Geeignet für:Anfänger, Familien
Temperament:Treu, Aktiv, Verspielt, Intelligent, Freundlich
Charakteristiken:Gute Familienhunde, Gute Hunde für die Wohnung

Wenn du darüber nachdenkst, einen Bichon Frisé in deine Familie aufzunehmen, fragst du dich wahrscheinlich, was es mit dieser Rasse auf sich hat. In dieser Rassenbeschreibung gehen wir auf alles ein. Von der Persönlichkeit und der Geschichte des Bichon bis hin zu praktischen Überlegungen wie dem Kauf eines solchen Hundes. Lies weiter, um mehr über diese besondere Rasse zu erfahren!

Charakter

Der Bichon Frisé, oder auch Bichon á poil frisé, ist ein kleiner, fröhlicher Hund, der für sein lockiges weißes Fell bekannt ist. Sie sind in der Regel gutmütig und kommen gut mit anderen Haustieren und Kindern zurecht. Bichon Frisés sind hervorragende Begleiter und werden wegen ihres liebevollen Wesens oft als Therapiehunde eingesetzt. Diese Hunde sind aktiv und verspielt, aber nicht so aktiv, dass sie viel Auslauf brauchen. Bichon Frisés fühlen sich in warmen Klimazonen am wohlsten und sollten nicht lange in der Kälte draußen gehalten werden.

Bichon Frisés in Not

Viele Bichon Frisés sind in Not und warten im Tierheim oder bei einem Tierschutzverein auf ein glückliches und schönes Zuhause. Schau dich doch einfach im Tierschutz nach einer treuen Hundeseele um, bevor du zu einem Bichon Frisé Züchter gehst.

Hier sind einige Anlaufstellen für dich:

Einen Bichon Frisé vom Züchter kaufen

Ein Bichon Frisé kostet in der Regel zwischen 600 und 1.200 Euro bei einem Züchter.

Wenn du einen Bichon kaufst, solltest du dein Budget und den Ruf des Züchters berücksichtigen. Seriöse Züchter nehmen sich in der Regel viel Zeit für die Sozialisierung ihrer Welpen, Gesundheitschecks, Impfungen und die Gewöhnung an grundlegende Verhaltensweisen. Sie bieten auch einen schriftlichen Vertrag an.

Um einen geeigneten Züchter zu finden, wendest du dich am besten an den Verband Deutscher Kleintierzüchter e. V.

Was du bei der Pflege eines Bichon Frisé beachten solltest

Hunde brauchen wie jedes Lebewesen Futter, Wasser, Schutz und Bewegung. Wenn du Hundehalter wirst, verpflichtest du dich, deinem Vierbeiner diese Dinge zu bieten. Einen Hund zu besitzen, ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Sie sind auf uns angewiesen. Das solltest du dir immer bewusst machen, wenn du dich für ein Leben mit einem Bichon Frisé entscheidest.

Gesundheit

Der Bichon Frisé ist im Allgemeinen eine gesunde Rasse, aber es gibt einige gesundheitliche Probleme, über die sich die Besitzer bewusst sein sollten. Einige häufige Gesundheitsprobleme sind:

– Ohrenentzündungen

– Allergien

– Hautprobleme

– Augenprobleme

– Gelenkprobleme

Es ist wichtig, dass Bichon-Welpen regelmäßig zum Tierarzt gebracht werden und dass sie die richtige Ernährung erhalten. Außerdem sollten Bichon Frisés nicht überfüttert werden, da dies zu gesundheitlichen Problemen führen kann.


Fellpflege

Der Bichon Frisé hat ein wunderschönes, gelocktes weißes Fell, das regelmäßig gebürstet werden muss, damit es gut aussieht. Das Fell des Hunde ist nicht sehr dicht, sodass er kaum haart, aber er muss mindestens einmal pro Woche gebürstet werden, um tote Haare zu entfernen.


Bewegung

Der Bichon ist ein lebhafter Hund, der viel Bewegung braucht. Man sollte täglich mit ihm spazieren gehen oder mit ihm im Garten spielen. Wenn sie nicht genug Bewegung bekommen, können sie überdreht und zerstörerisch werden. Sie brauchen auch geistige Anregung und können sich leicht langweilen, deshalb ist es wichtig, mit ihnen zu spielen.


Erziehung

Der Bichon Frisé ist eine sehr gut erziehbare Hunderasse, die dafür bekannt ist, dass sie ihrem Besitzer viel Freude bereiten will. Diese Rasse wird oft für Ersthundebesitzer empfohlen, weil sie relativ leicht zu erziehen sind und nicht so sehr zu zerstörerischem Verhalten neigen wie andere Hunderassen. Bichons sind sehr gesellige Hunde, die gerne mit Menschen zusammen sind, was sie zu idealen Begleitern für Familien mit Kindern macht. Sie sind auch gute Hunde für Senioren, da sie sanft und geduldig sind.

Die Grundkommandos, wie Sitz, Platz, Komm und Fuß, lernt ein Bichon sehr schnell. Mit Geduld und Konsequenz beim Training können Bichons auch komplexere Kommandos wie “roll over” und “fetch” schnell lernen. Die Intelligenz dieser kleinen Hunderasse macht es ihm leicht, neue Dinge schnell zu lernen, weshalb diese Rasse in Gehorsamskursen oft sehr beliebt ist.


Ernährung

Bei der Fütterung des Bichon Frisé gibt es ein paar Dinge zu beachten. Zunächst einmal geht es dieser Rasse am besten, wenn sie ein hochwertiges Futter bekommt, das speziell für Hunde entwickelt wurde. Außerdem ist es wichtig, dass der Bichon Frisé viel Bewegung bekommt, denn das hilft ihm, sein Gewicht unter Kontrolle zu halten.

Futter mit reichlich Eiweiß ist das A und O bei der Ernährung des Hundes. Die Rasse verträgt am besten Futter, das Huhn, Pute, Fisch und Ei als Hauptproteinquelle enthält. Diese Rasse braucht auch einen ausgewogenen Anteil an Kohlenhydraten, daher sollte das Futter Zutaten wie Haferflocken, Gerste oder braunen Reis enthalten.

Geschichte des Bichon Frisé

Der Bichon Frise ist eine alte Hunderasse, von der man annimmt, dass sie ihren Ursprung auf den Kanarischen Inseln hat. Diese Hunde waren bei den Seefahrern in der Region beliebt und wurden schließlich als Bichon Teneriffa bekannt. Die Rasse wurde schließlich nach Europa gebracht, wo sie bei den Aristokraten beliebt wurde. Mit der Französischen Revolution im Jahr 1789 verlor die Rasse jedoch ihren privilegierten Status. Viele dieser Hunde wurden auf die Straße getrieben, um für sich selbst zu sorgen, und einige wurden sogar zum Kämpfen abgerichtet.

Bichon Frisé Welpen

Wenn du einen Bichon Frisé-Welpen kaufen möchtest, solltest du ein paar Dinge beachten. Erstens solltest du darauf achten, dass der Züchter seriös ist und gesunde Hunde hat. Die Welpen sollten außerdem gut sozialisiert sein und mit anderen Menschen und Tieren zu tun gehabt haben. Es ist auch wichtig zu überprüfen, ob der Welpe geimpft und entwurmt wurde.

Der Züchter sollte dir alle notwendigen Dokumente vorweisen, die beweisen, dass es sich um einen reinrassigen Hund handelt. Achte auf Anzeichen von Erbkrankheiten, wie Augen- und Hüftprobleme, Hautallergien, Atemwegserkrankungen oder andere Erbkrankheiten.

Wenn du den Welpen persönlich kennenlernst, achte darauf, dass du sein Verhalten beobachtest. Ein gesunder Bichon ist lebhaft und verspielt. Er sollte gut sozialisiert und freundlich zu Menschen und anderen Tieren sein.

Häufige Fragen zum Bichon Frisé

Wie viel kostet ein Bichon Frisé Welpe?

Die Kosten für einen Bichon Frisé-Welpen liegen zwischen 600 und 1.500 Euro. Der Preis hängt vom Standort des Züchters, von der Nachfrage nach Welpen und von der Qualität des Hundes ab. Manche Züchter verlangen mehr für Welpen in Ausstellungsqualität. Auch Faktoren wie das Alter, die Größe und die Farbe des Hundes können den Preis beeinflussen.

Ist der Bichon Frisé ein Familienhund?

Ja, der Bichon Frisé ist ein toller Familienhund. Er ist freundlich, verspielt und ein toller Gefährte.

Wie lange kann man einen Bichon allein lassen?

Bichon Frise-Hunde können etwa sechs Stunden lang allein gelassen werden. Sie sind eine sehr aktive und verspielte Rasse, daher ist es wichtig, dass jemand tagsüber nach Hause kommt, um sie rauszulassen und mit ihnen zu spielen.

Hat der Bichon Unterwolle?

Der Bichon hat eine weiche, flauschige Unterwolle, die ihn vor Kälte schützt. Diese Unterwolle wird von einem feinen, seidigen Deckhaar bedeckt, das dem Bichon sein klassisches weißes Aussehen verleiht.

Wie oft muss man dem Bichon Frisé die Haare schneiden?

Der Bichon Frisé muss in der Regel nur alle 4 bis 6 Wochen getrimmt werden, je nach Länge des Fells.

Sind Bichon Frisé Kläffer?

Bichon Frisés sind keine Kläffer. Sie gelten als eine der ruhigsten Hunderassen. Sie bellen selten, und wenn, dann meist, um etwas Bestimmtes mitzuteilen.

Wie oft muss ein Bichon Frisé Gassi gehen?

Der Bichon Frisé sollte jeden Tag ca. 3x Gassi geführt werden. Sie sind eine sehr energiegeladene Rasse und lieben es, sich zu bewegen. Ein Mangel an Bewegung kann dazu führen, dass sie unruhig und zerstörerisch werden.

Wie pflege ich einen Bichon Frisé?

Bichon Frisés sind kleine, flauschige Hunde, die für eine Reihe von Gesundheitsproblemen anfällig sind. Zum Glück sind sie aber auch sehr pflegeleicht. Hier sind einige Tipps, wie man einen Bichon Frisé pflegt:
-Füttere deinen Hund mit einer hochwertigen Ernährung und sorge dafür, dass er viel Bewegung bekommt.
-Bürste das Fell deines Hundes mindestens einmal pro Woche, damit es gesund und frei von Verfilzungen bleibt.
-Bringe deinen Hund regelmäßig zur Kontrolle und zu den Impfungen zum Tierarzt.
-Achte darauf, dass dein Bichon Frisé bei kaltem Wetter warm und bei heißem Wetter kühl bleibt.

Rassemerkmale und Eigenschaften

Bichon Frisés in der Familie

Für Familien geeignet

Nicht jeder Hund ist als Familienhund geeignet. Es gibt einige Hunderassen, die nur eine einzelne Bezugsperson brauchen und wollen. Viele Hütehunde gehören zum Beispiel dazu. Ein guter Familienhund reagiert positiv auf jedes Familienmitglied und reiht sich problemlos in das Rudel ein.

Einzelgänger

Kampfschmuser

Kommt gut mit anderen Hunden klar

Ein guter Umgang mit anderen Hunden ist wichtig, aber nicht bei jeder Hunderasse selbstverständlich. Einige Hunderassen meiden andere Vierbeiner oder reagieren aggressiv auf Begegnungen.

Keine Lust auf andere

Perfekter Hundekumpel

Guter Umgang mit kleinen Kindern

Für einen guten Umgang mit kleinen Kindern, braucht der Hund viel Toleranz. Er darf nicht schreckhaft sein und sollte gelassen auf Grenzüberschreitungen reagieren können.

Nicht empfohlen

Sehr kinderlieb


Sozialverhalten

Offen für Fremde

Einige Hunderassen reagieren schreckhaft auf Fremde, während andere Hunde eher aggressiv und abweisend reagieren. Hast du häufig mit Begegnungen mit Dritten zu tun, solltest du einen Hund wählen, der sehr offen ist.

Sehr zurückhaltend

Offen

Verspieltheit

Spielst du gerne mit deinem Vierbeiner oder suchst du eher einen ruhigen Hund zum Kuscheln? Hunde die gerne spielen, benötigen auch reichlich Beschäftigung. Das solltest du in deinem Zeitplan berücksichtigen können.

Couch Potato

Spielefreak

Territorial veranlagt

Manche Hunde, wie z. B. Hütehunde, sind sehr territorial veranlagt. Das bedeutet, dass sie „ihre“ Wohnung, das Haus oder das Grundstück verteidigen und jeden Eindringlich vertreiben. Das kann auch Nachteile haben, wenn du Besuch bekommst, oder der Paketmann klingelt.

Teilt gerne

Sehr wachsam

Anpassungsfähigkeit

Es gibt Hunderassen, die sehr feste Routinen und einen geregelten Tagesablauf brauchen. Collies sind ein sehr gutes Beispiel dafür. Bist du gerne aktiv und viel unterwegs, solltest du das berücksichtigen.

Braucht feste Routinen

Sehr flexibel


Charakter

Trainierbarkeit

In Bezug auf die Trainierbarkeit sind Hunde den Menschen sehr ähnlich. Manche Hunde lassen sich relativ einfach erziehen, während andere Hunde länger brauchen, um Kommandos zu verstehen. Außerdem gibt es Hunderassen, die sehr stur sind und sich nicht gerne erziehen lassen.

Nicht ganz so helle

Ziemlich schlau

Bell-Angewohnheiten

Viele Hunde bellen sehr gerne und häufig. Wenn das häufige Bellen in der Natur der Rasse liegt, ist es schwer dies durch Erziehung zu beheben. Hast du direkte Nachbarn, solltest du über einen Hund nachdenken, der relativ selten bellt.

Bellt wenig

Bellt sehr häufig

Energielevel

Manche Hunde haben ein extrem großes Energielevel und möchten gerne ausgepowert werden. Lange Spaziergänge, aber besonders viel Training und Kopfarbeit kommen da auf dich zu.

Couch Potato

Supersportler