Was ist eigentlich mit den Hundewiesen los?

Wir sind ja extrem viel auf Hundewiesen in ganz Deutschland unterwegs. Denn nach Möglichkeit schauen wir uns die Hundewiesen, die bei Hundekumpel verzeichnet sind, gerne auch selbst mal an. Dabei fällt auf, dass die Stadtverwaltungen immer weniger Pflege und wahrscheinlich auch finanzielle Mittel in die Hundewiesen stecken.

Vor dem Hintergrund immer steigender Hundesteuersätze in vielen Kommunen in Deutschland, ist das eigentlich nicht wirklich verständlich. Man sollte davon ausgehen, dass zumindest ein Teil der Einnahmen durch die Hundesteuer, auch wieder Hunden und Hundehaltern zugute kommen.

Was uns besonders häufig aufgefallen ist, dass den Hundewiesen sehr, sehr häufig eine Umzäunung fehlt. Das bedeutet oft Stress für die Hundehalter, da sie immer wieder darauf achten müssen, wo ihre Hunde hin laufen und das bedeutet für die Hunde, dass sie nicht wirklich frei spielen können und sich entfalten können. Das trifft besonders auf die Hundewiesen zu, die direkt an Hauptverkehrsstraßen liegen, was gar nicht mal so selten ist.

Die Standard-Hundewiese, die uns immer wieder bei unseren Touren durch Deutschland über den Weg läuft, ist einfach nur eine freie Fläche in einem Park oder in einem Wald, die überhaupt nicht für Hunde und Hundehalter geeignet ist. In der Regel steht dort nur ein Schild, auf dem darauf hingewiesen wird, dass Hunde auch ohne Leine in diesem Gebiet laufen können. Von einer Umzäunung, Papierkörben oder sogar einer Kotbeutelstation ist dabei weit und breit überhaupt nichts zu sehen. Sitz- und Unterstellmöglichkeiten für Hundehalter sprechen wir dabei gar nicht an.

Wenn man so drüber nachdenkt, ist es klar, dass die Städte nicht durch die Bank Traumhundewiesen für unsere Hunde bauen können. Wenn man aber sieht, dass in vielen Städten noch nicht einmal eine Hundewiese verfügbar ist, die einigermaßen artgerecht ist, dann ist das schon verwunderlich und in der Regel auch ärgerlich.

Picken wir uns als Beispiel mal Hamburg raus. Inder Stadt leben rund 67.000 Hunde bei einer jährlichen Hundesteuer von 90 Euro. So genannte gefährliche Hunde (Hundesteuer 600,- Euro im Jahr) zählen wir jetzt einfach mal nicht mit. Das macht pro Jahr ca. 6 Millionen Euro Einnahmen nur über die Hundesteuer. Schaut man sich mit dieser Zahl im Hinterkopf die Hundewiesen in Hamburg an, fragt man sich zwangsläufig, wohin diese großzügige Finanzspritze wandert. Rechtlich ist das ganz einfach geregelt, denn die Hundesteuer muss nicht zwangsweise den Hunden und Hundehaltern zugute kommen. Diese so genannte Aufwandssteuer wird vielmehr dazu eingesetzt, die kommunalen Haushalte auszugleichen.

Wir würden uns dennoch freuen, wenn die Stadtverwaltungen wieder den eigentlichen Sinn und Zweck der Hundesteuer-Erhebung in den Fokus nehmen könnten und zumindest eine Hundewiese pro Stadt zu dem machen können, was sie eigentlich sein soll: ein Ort, an dem Hunde sich nach Herzenslust austoben können und an dem Hundehalter unbesorgt mit anderen Hundehaltern kommunizieren können.

Wenn du coole Hundewiesen in deiner Umgebung finden möchtest, kannst du einfach unsere Hundewiesen-Suchfunktion nutzen. Wir haben Hundewiesen in ganz Deutschland für dich gelistet!

Einen neuen Hund in’s Rudel bringen

Sehr schön! Freunde von uns haben sich im Tierschutz umgeschaut und einem Hund aus Polen ein neues Zuhause gegeben. Oleg, so heißt der Kleine, ist ein super verspielter 5-jähriger Rüde.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie gut sich der neue Mitbewohner mit unserem Rudelchef Tano vertragen wird? Tano ist 8 Jahre alt und ein sehr, sehr dominanter Labradormischling, der ebenfalls aus dem Tierschutz stammt.

Um die beiden Hunde aneinander zu gewöhnen, haben wir uns entschlossen das erste Aufeinandertreffen nicht Zuhause, sondern draußen auf einem weitläufigen Feld stattfinden zu lassen. Dabei konnten sich Tano und Oleg das erste mal ohne Leine ordentlich beschnüffeln und sich kennenlernen. Dann folgte eine gemeinsame riesige Spazierrunde durch die Wälder unserer Umgebung, um das Kennenlernen noch ein wenig zu verbessern.

Doch wie wird sich Tano verhalten, wenn Oleg das erste Mal in seinem eigenen Revier, sprich in der Wohnung ankommt?

Um auch diese Situation ein bisschen zu entschärfen, sind wir nach der gemeinsamen Hunderunde nach Hause gefahren und haben die Hunde erstmal in den Garten gelassen, statt sie direkt bei uns in die Wohnung zu bringen. Der Garten ist ja ebenfalls Tanos Revier und so konnten wir sehen, ob Tano dieses Revier noch weiter verteidigen wird oder ob die Freundschaft schon ein wenig fortgeschritten ist. Erst als das klappte und wir wussten, dass die beiden tatsächlich Sympathien füreinander haben, haben wir beide Hunde in die Wohnung geholt.

Das Ergebnis war einfach super. Tano hat Oleg vollstens akzeptiert und Oleg hat sich in einem gewissen Rahmen untergeordnet und die Rudelführerschaft von Tano anerkannt. Dies wäre wohl nicht so gelaufen, wenn wir beide Hunde direkt in unserer Wohnung hätten aufeinander treffen lassen.

Für alle unter euch, die vor der gleichen Situation stehen, ist dies eine mögliche Vorgehensweise. Trefft euch erstmal draußen in der freien Natur, dort wo viel Platz ist um sich eventuell auch aus dem Weg gehen zu können. Trefft euch nicht mit den Hunden an der Leine, so dass sie sich auch wirklich aus dem Weg gehen können, sollte die Sympathie nicht so weit reichen. Geht eine gemeinsame Runde spazieren, um das Kennenlernen zu verbessern und verlegt dann das Aufeinandertreffen Stück für Stück in die Wohnung oder ins Haus.

So ein Neuzugang im Hunderudel ist immer eine sensible Angelegenheit. Schaut, dass die Hunde sich in Ruhe kennenlernen können und dann steht dem gemeinsamen Rudel nichts mehr im Wege. Wir sind jedenfalls sehr froh, dass der neue Hund von Tano so gut akzeptiert wurde und es nicht zu übertriebenem Dominanzverhalten gekommen ist. Sehr schwierig wird es z. B., wenn schon die erste Begegnung schwer daneben geht. Dann ist sehr viel Aufbauarbeit zu leisten.

Hast du eine ähnliche Situation schon mal erlebt und hast ein paar Tipps für unsere Besucher? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Liebe Hundehalter

Wisst ihr was mich richtig sauer macht? Wenn ich mit meinem Hund durch eine Siedlung gehe und aus den Fenstern schon komisch geguckt wird. Richtig, richtig sauer macht mich allerdings wenn ich dabei noch dumme Sprüche von Anwohnern kassiere.
Woher diese Blicke kommen und was diese Sprüche bedeuten sollen? Ganz einfach. Ich bin ein Hundehalter der extrem darauf bedacht ist, immer Kotbeutel dabei zu haben und die Hinterlassenschaften seines Hundes umgehend zu entfernen. Vielleicht sogar noch ein bisschen besser: ich lasse den Hund erst gar nicht im Vorgarten machen, weil ich weiß wie blöd das für den Besitzer des Gartens ist.

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Gulahund – der gelbe Hund

Der ein oder andere von euch mag die Situation ja kennen. Man hat einen nicht ganz so einfachen Hund dabei. Einen Hund, der nicht unbedingt aggressiv sein muss, sondern sich einfach durch die direkte Nähe anderer Hunde gestört oder provoziert fühlt. Was oft von anderen Hundebesitzern mit einem Kopfschütteln abgetan wird, kann in vielen Fällen mit dem Wesen des Hundes oder seinen Erlebnissen in der Vergangenheit zu tun haben. Woher auch immer dieses Verhalten kommt, es stößt nicht immer auf Verständnis bei anderen Hundehaltern und so versucht man mit seinem Hund an der Leine anderen Hunden so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Weiterlesen

Alle Hundebesitzer sollten sich dieses Video einmal angesehen haben

Als ich dieses Video das erste Mal gesehen habe, sah es für mich aus, wie ein ganz normales Musikvideo. Ehrlicherweise habe ich nur weitergeschaut, weil mir die Musik ganz gut gefiel. Aber zum Ende des Videos habe ich die Botschaft an alle Hundebesitzer verstanden und war sehr gerührt.

Ich will an dieser Stelle natürlich nicht verraten, wie das Video endet, bitte euch aber, euch die 4,5 Minuten Lebenszeit zu nehmen und das Video einmal bis zum Ende zu schauen.

Mich jedenfalls hat die Story sehr gerührt, gerade weil mir bewusst ist, dass sie im echten Leben immer wieder passiert. Weil Menschen sich vor der „Anschaffung“ eines Hundes nicht richtig mit dem Thema auseinandersetzen oder weil ein Hund ihnen als Lebewesen nicht wichtig genug ist.

 

Ein Hund und andere Haustiere in einem Haushalt? Tipps zum tierischen Zusammenleben

Da wir Menschen gerne Haustiere halten, kommt es öfter vor, dass wir mehr als ein Haustier halten. Wenn wir uns für mehr als ein Haustier entscheiden, sollten wir uns im Vorhinein Gedanken darüber machen, ob sich die Tiere auch untereinander verstehen. Wir geben euch ein paar Tipps zum tierischen Zusammenleben.

Bei einem Hund stellt es im Allgemeinen kein Problem dar, ihn mit anderen Tieren zu halten. Vor allem mit anderen Artgenossen, da Hunde Rudeltiere sind.

Schwieriger wird das Zusammenleben von Hunden mit Tieren, die in sein Beuteschema passen, wie z.B. Kaninchen oder Mäuse. Solltet ihr euch dennoch für solch eine Kombination entscheiden, darf die artgerechte Haltung nicht missachtet werden. Das wiederum bedeutet viel Aufwand, denn die Nager brauchen z. B. auch Auslauf und in dieser Zeit sollten sie nicht in der Sichtweite des Hundes sein.

Hund und Katze

Die Kombination von Hund und Katze ist sehr beliebt. Früher war man der Überzeugung, dass das kaum möglich ist, doch heute weiß man es besser. Hund und Katze können sogar gut miteinander auskommen bzw. gut miteinander leben, ohne dass sie beste Freunde werden, jedoch gibt es Hunderassen, die vom Charakter besser damit klar kommen als andere.
Dennoch müssen sich die Tiere erst aneinander gewöhnen. Das ist schwieriger, wenn man bereits ein Haustier hat und ein weiteres hinzukommt.
Hier kann sich das bereits im Haus lebende Tier durch die Anwesenheit des neuen Mitbewohners bedroht fühlen und/oder auch ein Gefühl der Eifersucht kann aufkommen. Deshalb ist es wichtig, dass man keins der Tiere bevorzugt oder vernachlässigt. Auch ein eigener Rückzugsort für jedes Tier, an dem es sich wohl und sicher fühlen kann, ist von großer Bedeutung. Hier können sie sich von Strapazen erholen oder sich einfach mal zurückziehen.

Einfacher ist es, wenn man sich für die Anschaffung der Tiere zum gleichen Zeitpunkt entscheidet oder z. B. einen älteren Hund hat und sich eine Jungkatze anschafft. Anders herum ist es problematischer, denn eine Katze wird eher ihr Revier verteidigen wollen.

Der erste Hunde-Kontakt mit anderen Tieren

Füttert die Tiere bevor sie sich begegnen. Es gilt ruhig mit den Tieren umzugehen und Lärm und Hektik zu vermeiden. Beim ersten Kontakt sollte der Hund angeleint sein, damit die Katze einfacher entscheiden kann, wie viel Abstand sie braucht. Es sollte auf keinen Fall passieren, dass die Tiere sich jagen. Auch sollte beruhigend auf sie eingeredet werden und ihr solltet immer mit ihnen im gleichen Raum sein. Indem ihr in richtigen Situationen Leckerlis einsetzt und die Tiere lobt, verbinden die Tiere sie mit etwas Positivem. Diese Vorgehensweise sollte regelmäßig wiederholt werden, denn die Gewöhnung braucht Zeit. Es sollte auch nichts überstürzt oder die Tiere zur Gewöhnung gezwungen werden. Allein sie entscheiden, wann und wie sie sich wohl fühlen. Um die Gewöhnung voran zu treiben, kann etwas wie ein Spielzeug oder eine Decke des jeweils anderen Tieres an ihre Schlafplätze gelegt werden, damit der Geruch des anderen auch in einer sicheren und angenehmen Situation wahrgenommen wird. Am besten ist es jedoch, wenn sich die Tiere direkt beschnuppern.

Gebt ihr den Tieren in den Phasen der Gewöhnung ein Gefühl der Normalität, fällt es ihnen leichter, die Situation zu akzeptieren.

Wichtig: Bevor die Tiere die Gegenwart des jeweils anderen nicht akzeptieren und nicht aneinander gewöhnt sind, sollten sie auf keinen Fall allein gelassen werden!

Wie lange die Gewöhnungsphase dauert, hängt vom Charakter und dem Temperament der Tiere ab.

Wenn die Tiere gegenseitigen Körperkontakt suchen und sich z. B. einen Schlafplatz teilen oder der Hund die Katze leckt und die Katze das über sich ergehen lässt, kann davon ausgegangen werden, dass die Gewöhnungsphase erfolgreich abgeschlossen ist.

Weitere Anregungen die während des Zusammenlebens beachtet werden sollten:

– Die Futterschalen des jeweils anderen Tieres müssen Tabu und bestenfalls nicht zu erreichen sein.

– Die Katze darf auf dem Katzenklo nicht vom Hund gestört werden.

– Kein Tier sollte bevorzugt bzw. vernachlässigt werden.

Hast du Erfahrungen im Zusammenleben mit mehreren Tieren? Dann lass uns deine Erfahrungen in den Kommentaren da.

Den richtigen Hundenamen für Hündinnen finden

Hundenamen – die Namensgebung des neuen besten Freundes bereitet den meisten gleich zu Anfang tagelanges Kopfzerbrechen. <strong>Welcher ist der richtige?</strong> Er muss <em>passend</em> sein! Den <em>Charakter</em> meines Vierbeiners hervorheben. Am besten nicht zu lang, damit man Ihn in brenzligen Situationen schnell hinausposaunen kann.

Die Wahl ist sicherlich kein Kinderspiel, deshalb wollen wir euch hier einige Vorschläge und Anregungen geben was der passende Hundename für euch ist. Ganz <em>gentlemanlike</em> beginnen wir in diesem Eintrag mit den Hündinnen.
<h3 style=“text-align: left;“>Der Hundename muss zum Hund passen</h3>
<p style=“text-align: left;“>Jeder Hund ist eigen! Sein <strong>Charakter</strong>, seine <strong>Rasse</strong> und seine <strong>Erscheinung</strong> unterscheiden ihn von andern. Also wählt einen Namen der zu eurem Kumpel passt!</p>

<h3>Einfach ausgedrückt, sollte wie bei so vielem draufstehen was drinsteckt – euer Hundekumpel!</h3>
<p style=“text-align: left;“>Kleine Hunderassen sind naturgemäß flinker und quirliger auf den Beinen als die größeren Artgenossen. Deshalb sind für die kleineren vor allem kurze, prägnante Namen wie <em>Lucy</em>, <em>Amy</em> oder <em>Lilli</em> beliebt. Sie lassen sich schnell rufen, wenn der kurze mal wieder steil geht und zurückgerufen werden soll.</p>
<p style=“text-align: left;“>Große Hunde – die nicht minder temperamentvoll sein müssen – aber oftmals doch etwas mehr Ruhe an den Tag legen, sind durchaus mit Stärkeren Namen zu benennen. <em>Luna</em>, <em>Ronja</em> oder <em>Emma</em> sind einige beliebte Beispiele.</p>

<h3 style=“text-align: left;“>Diese Hundenamen hört man selten</h3>
Konnte man früher den Hunde noch getrost den Namen des TV Helden anhängen, wie etwa <em>Lassie</em>, Rex, <em>Idefix</em> oder Struppi, bedarf es heute etwas mehr eigene Kreativität, um ihn namentlich aus der Masse hervorzuheben.
<h3>Hier sind einige Vorschläge von uns die man selten hört auf der Hundewiese</h3>
Alte Namen wie Wilma, oder gar Elfriede waren schon immer selten. Auch klangvolle Hundenamen wie <em>Mayleen</em>, <em>Faye</em> oder <strong><em>Namen</em></strong> fremder Herkunft wie <em>Alva</em>, <em>Greta</em>, <em>Rumer</em>, <em>Kaia</em> hört man hier zu Lande sehr selten. Es ist also keine schlechte Idee mal etwas über den Tellerrand zuschauen und dem Tier ein hauch mehr Individualität zu verleihen.

Dies Auswahl ließe sich natürlich unendlich erweitern. Schlussendlich ist es natürlich euch überlassen eurem Hund das passende Namensschild anzuhängen mit dem ihr beide gut leben könnt.

Abschließend haben wir euch noch ein paar Links mit Rankings und weiteren Ideen zusammengestellt, falls ihr noch mehr Input benötigt.

<a title=“www.welchername.de/Hundenamen“ href=“http://www.welchername.de/hundenamen/beliebte-hundenamen.html“ target=“_blank“>http://www.welchername.de/hundenamen/beliebte-hundenamen.html</a>

<a title=“www.Tasso.net/Hundenamen“ href=“http://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Tiernamen“ target=“_blank“>http://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Tiernamen</a>

<a title=“www.Tierchenwelt.de/Hundenamen“ href=“http://www.tierchenwelt.de/tiernamen.html“ target=“_blank“>http://www.tierchenwelt.de/tiernamen.html</a>

<a title=“www.Tierchenwelt.de/Hundenamen“ href=“http://www.tierchenwelt.de/tiernamen.html“ target=“_blank“> </a>

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Den richtigen Hundenamen für Rüden finden

Wie bereits im letzten Beitrag geschehen beschäftigen wir uns nochmals mit Hundenamen. Diesmal schenken wir allerdings dem anderen – in diesem Fall – männlichen Hunden die Aufmerksamkeit. Habt ihr also mit einem Rüden euren neuen besten Kumpel gefunden gilt es auch für diesen den passenden Namen zu finden.

Logischerweise sollte auch hier das Credo gelten, dass der Hundename zum Hund passt. Was nicht automatisch, nur weil es sich um einen Rüden handelt, die Auswahl auf Namen wie Rambo, Brutus und Hasso reduziert.

Beliebete und durchaus positivere Hundenamen für Rüden sind z.B.

Max, Balou, Sam, Paul, Rocky, Spike, Charly, Sammy, Lucky oder Oskar.

 

Seltene Hundenamen für den besten Männerkumpel

 

Für die ganz außergewöhnlichen unter den männlichen Vierbeinern haben wir natürlich auch noch ein paar Vorschläge im Angebot!

Hugo, Janosch, Tano, Walter, Herbert, Boyd, Buddy, Harry oder Peter werden außer euch wahrscheinlich die wenigsten über die Hundewiesen der Republik rufen!

 

Für diejenigen unter euch die bis hier immer noch keinen Entschluss fassen konnten oder noch nicht überzeugt sind…. hier ist unsere Top 10 der verrücktesten Namen die wir im Netz gefunden haben.

 

Die Top 10 der verrücktesten Hundenamen

10. Ceasar

9. Haggrit

8. Frodo

7. Smaug

6. Sissi

5. Django

4. Herkules

3. Björk

2. Fuchur

1. Ranicki

Wenn die Zeit des Abschieds gekommen ist

Jeder Hundehalter kommt an den Punkt, an dem er über das Sterben seines Hundes und evtl. sogar über eine Einschläferung nachdenkt. Es ist sehr wichtig, dass man in seinem Sinne handelt und nicht nach den eigenen Bedürfnissen. Es geht darum, dass ein Tier nicht unnötig leiden muss und nicht darum, dass man seinen „besten Freund“ nicht verlieren will.

Sich zum „richtigen“ Zeitpunkt für eine Einschläferung zu entscheiden, ist nicht einfach, da es schwierig ist zu erkennen, wann bzw. ob ein alter oder kranker Hund keine Lebensfreude mehr empfindet und man ihm durch diese Entscheidung unzumutbares Leid erspart. Wenn euer Hund allerdings sehr krank ist, eindeutig erkennbar unter Schmerzen leidet und es keine helfenden Medikamente gibt oder er an den Folgen eines Unfalls leidet, die ein artgerechtes Leben nicht mehr zulassen, er sich offensichtlich nur noch schlecht fühlt und auf sein Ende wartet, kann eine Einschläferung in Betracht gezogen werden.

Sucht in einem solchen Fall einen Tierarzt eures Vertrauens auf und besprecht mit ihm, wie ihr das Leiden für euren Hund am erträglichsten gestalten oder es ihm nehmen könnt. Der Tierarzt kann euch mit fachlichem Rat zur Seite stehen und aus seiner Sicht beurteilen, ob es Zeit für den Abschied ist und ihr als Herrchen, die ihr euren Hund am besten kennt, könnt mitbewerten wie es eurem Hund geht und was für ihn am besten ist.

Absolut kein Grund für eine Einschläferung ist es, wenn ein Hund nicht mehr in das Leben seines Herrchens passt, weil sich deren Lebensumstände geändert haben oder weil der Hund sich anders entwickelt hat, als gewünscht oder erwartet (oft auch durch falsche oder fehlende Erziehung) und somit nur noch als Last empfunden wird. Einschläferung aus diesem Grund wäre Mord und ein Verstoß gegen das Gesetz!

Vorbereitung für eine Einschläferung

Besprecht mit dem Tierarzt eures Vertrauens, welche Dinge in Bezug auf eine Einschläferung zu beachten sind. Klärt, ob er bereit dazu ist, den Eingriff bei einem Hausbesuch vorzunehmen. So könnte eure Fellnase in der bekannten und geliebten Umgebung sterben. Besonders bei Tieren, für die ein Tierarztbesuch puren Stress bedeutet, sollte diese Alternative gewählt werden.

Sollte die Einschläferung in einer Tierarztpraxis stattfinden, wählt einen Termin, an dem euer Freund und ihr keiner langen Wartezeit ausgesetzt seid. Alternativ wäre auch der letzte Termin des Tages gut, da zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich am meisten Ruhe in der Praxis zu erwarten ist. Entscheidet im Vorhinein, ob ihr während der Einschläferung bei eurem Hund bleiben wollt oder ob ihr euch vorher verabschiedet. Hierbei zeigt die Erfahrung, dass die Anwesenheit beim Einschläfern oft besser über dessen Tod hinweg hilft. Man kann das Geschehen dann besser realisieren und verarbeiten.

Auch für Kinder sollte aus den gleichen Gründen die Option bestehen, dabei sei zu dürfen. Sie können so die Situation besser verstehen und mit dem Tod umgehen lernen. Allerdings muss die Persönlichkeit des Kindes berücksichtigt werden.

Die letzte Zeit mit eurem Freund

Seid stark und steht eurem Hund zur Seite. Seid für ihn da und tut ihm noch einmal etwas Gutes, indem ihr eure letzte gemeinsame Zeit intensiv und bewusst mit ihm verbringt. Versucht Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen, denn euer Hund spürt, wie ihr euch fühlt und merkt schnell, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das könnte ihn verunsichern und sich belastend auf ihn auswirken.

Die Einschläferung

Fachgerecht mit einer Narkose eingeschläfert, empfindet der Hund keinen Schmerz. Das einzige was ihn beunruhigen kann, ist der Besuch beim Tierarzt oder eure eigene Unsicherheit, Angst und Traurigkeit.

Die Narkose wirkt so, dass das Tier in einen tiefen Schlaf fällt und das Herz dann durch die Stärke des Mittels (Überdosis) bald zu schlagen aufhört. Es spürt in diesem tiefen Schlaf nichts. Oft wird vor der tötenden Dosis auch ein einfaches Beruhigungsmittel gespritzt, das das Tier einschlafen lässt. Mit solch einem Beruhigungsmittel kann eventuellen Komplikationen/Nebenwirkungen, die das Tier noch mitbekommen könnte, vorgebeugt werden.

Was passiert mit eurem Kumpel nach seinem Tod?

Worüber ihr euch, wenn möglich schon vor der Einschläferung, klar sein solltet, ist, was nach dem Tod eures Kumpels mit seinem Körper passieren soll. Wollt ihr ihn im eigenen Garten selbst begraben? Soll euer Freund auf einem Tierfriedhof zur letzten Ruhe kommen oder soll der Tierarzt sich um den Verbleib des Tieres kümmern? Es gibt auch noch die Möglichkeit, ihn von der Tierkörperbeseitigungsanstalt abholen zu lassen, die ihn verbrennen und entsorgen.

Die Trauer

Jeder geht mit Trauer anders um. Der eine zieht sich zurück und macht sie mit sich selbst aus und ein anderer lässt sie offen heraus und sucht bei anderen Trost und Verständnis. Im zweiten Fall kann es gut sein, sich möglichst auch mit Erfahrungsgenossen (Menschen, die evtl. auch schon ein Tier haben einschläfern lassen) auszutauschen. Sie haben vermutlich am meisten Verständnis für euch und können eure Situation nachempfinden als jemand, der eine solche Erfahrung noch nicht gemacht hat.